Unser Start im Juni 2019

Der verzögert sich dann doch noch etwas. Zwar sind wir am Pfingstsonntag bei ruhiger Verkehrslage erst mal nach Hamburg gefahren und anschließend am Montag nach Kiel. Aber bis man dann alles so richtig zusammen hat und der Wind stimmt …

Also: Vorbereitungen, Einkaufen, Proviant, Törnplanung, Segel anschlagen und alles im Schiff an seinen Platz verfrachten, da geht schon mal eine halbe Woche drauf.

Donnerstag geht es noch mit Freunden zu Valerio zum Abschiedsessen und Freitag können wir los, wenn uns der Wind nicht genau auf die Nase wehen würde. Also kann es schon mal Sonntag werden, bis uns ein angenehmer westlicher Wind zunächst Richtung Fehmarn schiebt.

Los geht’s

Sonntag, 16. Juni

Unser erstes Ziel ist Heiligenhafen, am 16. Juni starten wir endgültig. Wegen einer NATO-Übung ist die Hohwachter Bucht ganztägig für jeden Schiffsverkehr gesperrt (es wird scharf geschaffen, Minen liegen aus und werden gesprengt und was weiß ich sonst noch). Also müssen wir das gesamte Schießgebiet umfahren. Bei wenig Wind bedeutet das viel motoren.

Montag 17. bis Dienstag 18. Juni

Wir bleiben in Heiligenhafen, bummeln zum Strand und erledigen eine Reihe üblicher Arbeiten, Rita macht ihre Buchhaltungen.

Das Wetter ist recht gut, allerdings gibt es jeden Nachmittag Gewitter, die allerdings bei uns glimpflich ablaufen.

Mittwoch 19. Juni

Die lange Strecke mit 43 Seemeilen nach Warnemünde / Marina Hohe Düne müssender wir leider auch unter Motor abarbeiten (bzw. der Motor arbeitet und wir haben einen faulen Lenz). Am Abend sind für Kiel heftige Gewitter angesagt und wir sehen auch faszinierende Wolken und Lichtspiele am Horizont, bei uns bleibt es allerdings fast trocken.

Donnerstag 20. Juni

Von Warnemünde geht es dann nach Barhöft, eine Strecke von 47,8 sm . von denen wir immerhin 23,4 sm mit achterlichem Wind segeln können. Erst am späten Nachmittag bekommen wir ordentlich Wind aus Nordwest, aber da fahren wir bereits durch den Gellenstrom und stehen kurz vor Barhöft.

Der nette Hafenmeister erinnert sich noch daran, dass Gisela vor 4 Jahren beim Anlegemanöver ins Wasser fiel.

Freitag 21. Juni

Ein kurzes Stück Richtung Stralsund, dessen Stadtmarina wir diesmal meiden. Nachdem wir um 12:20 Uhr die Ziegelgrabenbrücke passieren konnten, erreichen wir wenig später nach 10,6 sm (davon konnten wir immerhin 5,7 sm segeln) den wirklich reizvollen Vereinshafen Dänholm Süd. Dort machen wir erst mal einen Tag Pause!