Durch die dänischen Inseln ins Kattegat

Am 21. Juni verlassen wir Guldborg, leider wieder ohne richtig Segeln zu können, der schwache Wind kommt genau aus der Richtung, in die wir wollen. Am Abend erreichen wir Vejrø – verzichten allerdings auf den neuen Privathafen (50 € pro Nacht sind uns die Sache dann doch nicht wert) und wir ankern an der Ostküste sehr geschützt.

Vejrø

Tags darauf am 22. Juni geht es weiter zu unserer fast liebsten Insel Omø. Dort bleiben wir zwei Tage, gehen im kleinen Supermarkt der Insel einkaufen. Bequem, weil man dazu nicht einmal die Fahrräder auspacken muss: hier werden Fahrräder am Hafen gestellt.

Inselhafen mit Fähre

Nach den Hafentagen ist mal wieder Ankern angesagt, was auch keine Kunst ist, da sich genügend Möglichkeiten bieten.

Am 24. Juni geht es nach Korshavn, eine ruhige Bucht an der Nordspitze von Fünen, die wir ebenfalls regelmäßig anlaufen. Zum Glück gibt es auf dieser Strecke mal wieder einen schönen Segelwind, der gerade ausreicht, um an der Ostküsten von Fünen entlang nach Norden und dort dann um die Ecke in die Einfahrt zur Bucht zu kommen.

Korshavn Fyn Nordskov
Korshavn Fyn Nordskov

Unsere nächste Station liegt auf Samsø, zunächst hatten wir auf der Ostseite an Langör gedacht. Der kräftige Ostwind lässt uns jedoch umplanen und wir ankern am 25. Juni in der weitläufigen Mårup Vik auf der Westseite von Samsø. Früher lagen wir da fast alleine, heute sind jedoch noch einige andere auf diesen schönen Ankerplatz gestoßen. Macht aber nichts, hier gibt es genügend Platz, einen langsam ansteigenden Sandgrund in dem der Anker auch dicht unter Land gut hält.

nur bei östlichen Winden geschützt: Mårup Vik

Und dann geht es weiter nach Grenaa, wo wir ein paar Tage bleiben und uns entscheiden, ob wir in den Limfjord oder nach Skagen wollen. Skagen wäre eine Alternative, weil die Schweden (die sonst aus Göteborg kommend in Skagen Großeinkäufe in Sachen Alkohol tätigen – leider mit lästigen Begleiterscheinungen), ja nicht nach Dänemark einreisen dürfen und Skagen somit relativ ruhig sein dürfte. Das Pendel schwingt mehr zum Limfjord, aber das müssen wir in den nächsten Tagen entscheiden, spätestens wenn wir in Hals am Eingang zum Limfjord liegen.

Noch Platz am Steg in Grenaa

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